Auf der Suche nach der goldenen Mitte

Letztes mal habe ich ja das Thema ‚Schenkelschule‘ angesprochen: Click!  Und auch Hier haben wir Kontakt zur Schenkelschule gehabt.

Gefallen hat mir/uns das nicht soo gut, und ich bin mir sicher, dass das eine stark wertende Beschreibung von mir war. So wie ich das kennengelernt habe, ist das eine stupide, mechanische Methode, die das Pferd garstig macht, und irgendwo auch den Reiter.. zumindest meine Meinung 🙂

Dann habe ich diesen Blogbeitrag von Lieblingspferdchen wiederentdeckt: http://www.coreloop.com/friends/tamina/wordpress/?p=1459 und was soll ich sagen, ich habe mich in dem Artikel so wiedergefunden: ich zitiere mal:

„Was ist wenn das Pferd es prinzipiell verstanden hat aber dennoch nicht prompt und voller Schwung und Eifer reagiert und losmarschiert wie ein Paradepferd? Ich denke kaum, dass es nicht will. Ich denke es kann vielleicht nicht. Ja! Und zwar nicht weil es lahm ist oder ähnliches sondern weil es sich verkrampft. Bei Rennpferden konnte in einer Studie gezeigt werden, dass die Peitsche im Endspurt keinen Einfluß auf den Sieg hat und in einem Rennpferdetrainingsbuch, dessen Titel ich gerade nicht parat habe, wurde sogar gemutmaßt, dass die Peitsche im Endspurt die Pferde sogar langsamer macht, eben weil sie sich verkrampfen und dann keine optimale Leistung mehr bringen können. Vielleicht halten sie sogar den Atem an“

Und

„Man sollte lieber mal an sich arbeiten bevor man meint irgendetwas am Pferd verbessern zu wollen. Meistens muß man dann nämlich gar nichts mehr am Pferd verbessern wenn man sich fertig korrigiert hat.“

Ja, das klingt richtig!!! Liam weiß auch, was Schenkel bedeutet, und kann darauf auch fein reagieren, aber eigentlich ist es ja kein Wunder, dass er manchmal zäh ist, wenn ich die letzten Monate (?) unbewusst wie eine schiefe Gurke geritten bin, oder?? Ich bin sicher, da spielt seine mangelnde Kondition schon auch eine Rolle, aber trotzdem…. wo ist denn nun der Unterschied zwischen Zwingen und ‚Stark-ans-Herz-legen‘?

Also, ich fühle mich in meinem Wunsch bestärkt, Liam und mir ein bisschen mehr Zeit zu geben. Wir werden an meiner/unserer Schiefe und meinem Hohlkreuz arbeiten, Übergänge machen, Tempounterschiede reiten und dabei so fein wie möglich sein. Wir werden Kondition üben, Schulterherein üben, Berge klettern und Rückwärts den Berg hoch richten. Und das ist ja auch ein vernünftiger, konsequenter Plan, der nichts mit Nachgiebigkeit und Pferd-Vermenschlichen zu tun hat.. oder?

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In anderen Nachrichten: den Pferdis gehts gut! 🙂 Allerdings ist im Moment im Stall halligalli mit dem Bau des neuen Kuhstalls, und unser Paddock wird dadurch sowohl kurzfristig als auch langfristig unbekannt stark in Mitleidenschaft gezogen. Wenn ich ehrlich bin, bin ich stark besorgt, was dabei rauskommt, und ob das dann noch die Sorte Stall ist, wo ich mein Pferd stehen haben möchte… ?

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