Breathtaking incompetence

SO machen das die Profis – damit meine ich, ich hasse es, inkompetent zu sein… 🙂 wirklich, wirklich, hasse es.

 

Zeitdauer seitdem Liam ein sehr braves Pony gewesen ist: ca. 29 Stunden (wollen wir zumindest mal annehmen 😉 )

Gestern gab es eine definitive Disharmonie zwischen dem Pony und mir, und es ist sowohl meine Schuld als auch …. naja, wenn ich ehrlich bin, habe ich es Liam ein wenig Übel genommen, wie er sich gestern benommen hat. Egal wie viel Pfeffer unterm Arsch, warum?? (Keine Angst, ich kann meine irrationalen Gefühle gut trennen von meinem Verhalten gegenüber Liam, und habe eine pony- UND reitergerechte Konsequenz daraus gezogen.)

Kontext: Diese Woche war alles gefroren – bedeutet, der Auslauf war eine tolle Mischung an huckelig gefroren, und glatt gefroren, und auch der Hof war recht glatt, also haben Liam und ich nichts zusammen gemacht. Seit ca. einem Monat ist Liam aber recht ‚bewegungsfreudig‘, und diese Pause hat ihm NICHT gut getan.

Ereignis: Also gestern Ausritt mit den Mädels, Liam wolle durchgehen, hab ihn nicht gelassen, also hat er statt rennen buckeln gemacht. Und… ich bin hingefallen. Ich habe mich überhaupt nicht verletzt, bin weitergeritten; Liam war zwar nicht fertig mit seinem Verhalten (nocheinmal Buckeln wollen, und nocheinmal durchgehen) aber dann war er wieder ausgeglichen und recht vertrauenswürdig. Heute habe ich Muskelkater, aber sonst nichts.

In Konsequenz: das lässt mich echt zweifeln: einmal im Jahr hinfallen ist mir einfach zu viel!  Ich möchte so was gerne ausschließen, und bin mir unsicher, ob mehr Bewegung das verbessern wird, oder ein stabileres Herdenleben, oder…

Dann auch die Frage: seine Schuld, weil er grade definitiv nicht auf seinen Reiter geachtet hat, oder meine Schuld, weil seine aktuelle Haltungsform + die Witterung der letzten Woche ihm nicht gerecht werden..?

DSC_3113

in Schweiß gebadet, aber scheinbar wieder alles okay.

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Zu Liams Verhalten fällt mir noch ein: Früher habe ich ein sehr braves Pferd gekannt; es hat einer ‚Freundin‘ gehört, war allerdings nicht wirklich mein Pflegepferd, sondern ich habe mich ihm ein paar Tage die Woche ‚erbarmt‘. Diese ‚Freundin‘ hatte nämlich das Interesse komplett verloren, und hat sich nicht mehr gekümmert. Dieses Pferd stand also in einer Box ohne Auslauf, und ich wusste nie, an welchen Tagen die Reitbeteiligung kommt, oder sie – wahrscheinlich dann nicht – kommt. Lange Rede kurzer Sinn, einmal nach 2-3 Tagen Box habe ich das Pferd laufenlassen, und es war so ‚heiß‘, dass es sich sofort losgerissen hat. Und ich war baff, weil dieses Pferd so brav eigentlich war. Vielleicht hat Liam sich genauso in seinem Auslauf, der Bewegung jetzt nicht so einläd, gefühlt….?

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Jetzt ist der Auslauf getaut, und Liam kriegt Programm ohne Ende… 🙂

und irgendwann vor meiner Rente wird doch noch vielleicht einmal der sagenumwobene Umzug statfinden, vielleicht…? 🙂

 

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Ein Gedanke zu „Breathtaking incompetence

  1. Pingback: Liam and me got our mojo back | Hunnenpony

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