Aussichtsplattform Gans, heroische Hufe, heroische Ponies :)

Samstag waren wir reiten 🙂 Die Pferde waren fit (ein kleiner schwarzer Teufel etwas zu fit 🙂 ), unbeschreiblich trittsicher, keine Höhenangst bei den Pferden zumindest 🙂 Laut Komoot:

Nichts für schwache Hufe, oder schwache Nerven, oder schwache Trittsicherheit! 🙂

Leider war heute Liam alle. Und auch nicht nur Muskelkater oder so, sondern kurzatmig ohne Ende… ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum… (fallender Luftdruck und Luftfeuchte von Samstag auf Sonntag?) aber er wird bestimmt wieder bald können ❤ Mein liebes Herzchen 🙂 der kleine Schwarze ist weiterhin fit ❤ wir testen auch aktuell Kurkuma als Therapie, mal schauen … 🙂

War trotzdem ein schönes WE 🙂

 

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Liam on the catwalk :)

Liam war mal wieder in Tigger Laune. Solche Tage sind selten (obwohl die Rutschspuren auf dem Trail nahelegen, dass sie schon oft passieren, aber wenn ich nicht zugucke), aber ich freue mich immer um so mehr 🙂 Momo hat zwar an dem Tag nicht mitgemacht, aber heute hat er ganz leicht mitgespackt.

Und weg ist er 🙂

Er hat ein paar Runden gedreht, meistens gegen den Uhrzeigersinn 🙂

Ruhige Momente

Diese Woche waren die Hottis angeschlagen, und der Nebel hat nicht geholfen… aber das Thema macht mich etwas traurig, und ich habe da auch nichts neues zu zu sagen, deswegen einfach ein paar schöne Fotos 🙂

Momo sagt: hey Mama, wir haben hier Heu und so, und das ist cool, aber ich will einen Apfel bitte. 🙂

Apropo Heu: habe Heu liefern lassen, und jetzt habe ich 6 Ballen mit 6 schimmeligen angedetschten Stellen, von dem zu 50% der Rest einwandfrei ist, und zu 50% der Ballen nach innen hin immer schlimmer wird… Geil.

DIY wasserdichter Reitrock

Wetterfeste Reitröcke sind ja, wie mir scheint, groß im Kommen. Trockene, warme Beine klingt auch echt attraktiv! Hommie und Dausendschön fällt mir da spontan ein, wobei mir besonders das letztere Modell extrem gefällt. Auch im Englishsprachigen Raum gibt es Arctic Horse Gear, das wert auf das Praktische legt. Die Marken lassen sich leicht googeln bei Interesse, aber ich will an dieser Stelle keinen Link setzen 😉

Leider fehlt mir im Moment dafür das nötige Geld – sie sind bestimmt sehr schön und haltbar, aber meine Ausgaben müssen sich aktuell auf Praktisches reduzieren: Heu, Hackschnitzel, Impfungen und Wurmkuren….

Also dachte ich mir: ich probiere mal diese Anleitung aus!

Ich habe den Stoff vorne und hinten nur 15cm überlappen lassen, und habe einen festen 3 Lagen Laminat mit 300gr/m2 nämlich diesen hier. Das kriegt eine normale Nähmaschine hin. Der Stoff fällt passgenau über meine Gummistiefel, wie eine Dreiviertelhose. Im Gegensatz zur Anleitung habe ich die Ecken auch leicht abgerundet. Verschlossen wird das ganze mit einem schnöden Klettverschluss 😉

Ich bin begeistert! Besonders beim täglichen Stallmachen ist das SO KLASSE! Keine nassen Hosen mehr, die schnell Heuwasser müffeln (wir müssen ja Heu nass machen), und kein Heu mehr in den Stiefeln (weil es ja über die Stiefel fällt) !!! Wenn ich nach dem Stall mal schnell zur Uni/Arbeit muss, kann ich auch notfalls bei Zeitdruck meine guten Sachen drunter tragen 🙂 

Beim Reiten ist es auch sehr angenehm und stört überhaupt nicht. Mein Rock ist ungefüttert, und hält daher ’nur‘ den Wind und Regen ab (dafür aber richtig! 😀 ) – ich fand es heute im stürmischen Wetter also trotzdem ein wenig kalt… Manchmal hat der Sturm den Rock schon hochgeklappt, also sind Schlaufen beim nächsten Modell durchaus sehr sinnvoll, aber ich bin begeistert, wie ruhig der gelegen hat, auch im Galopp.

Wie bei allen DIY Sachen wird es Sachen geben, die ich beim nächsten mal anders machen würde: 300gr/m2 ist ein recht steifer Rock, und die Anleitung ist eher gedacht für Stoff, der nicht so steif ist. Der nächste (Regen)reitrock würde also eher in Richtung <200gr/m2 gehen, und vorne und hinten noch stärker abgerundet sein. Eventuell ein paar Gewichte in den Saum, damit er trotzdem gut liegt 🙂

Aber mein nächstes Projekt wird erst mal ein warmer Fleecerock werden, nach dem selben Schnittmuster, aber etwas stärker gerundet 🙂 🙂 🙂

Kostenpunkt: mit Versand 35EUR, und da kann man wirklich nicht meckern 🙂

 

 

 

Hufe

Diesmal waren sie danach ein wenig fühliger als sonst, aber das bedeutet einfach, dass die arme Hufpflegerin beim nächsten Mal eine Taschenlampe bekommt, damit sie nicht im Halbdunklen arbeiten muss! Links Liam, rechts Momo.

(Gesundheitlich sind leider beide nicht auf der Höhe: Liam erholt sich immer noch von der Nebelwoche, und ist schnell aus der Puste, Momo wollte heute aber auch nicht so anziehen – und das ist eher untypisch für ihn… mal schauen… )

Ich und mein ‚Zweitpferd‘

Ich überlege schon seit einigen Tagen darüber, wie schwierig ich es finde, mit meinem Zweitpferd richtig warm zu werden. Ich habe das Gefühl, dass das hier schon fast ein Tabu ist, aber ich empfinde immer noch nach Monaten Momo nicht als mein Pferd.

Dabei ist er für meine Zwecke das ideale Pferd, wirklich! Super schön, super im Gelände, super sozial, Liam und Momo passen klasse zusammen von der Diät her etc. Ich kümmer mich klasse um ihn, und er kriegt alles was er braucht. Ich hätte gedacht, dass ich sofort mich genauso intensiv mit einem zweiten Pferd auseinandersetzen würde.

Aber wenn Liam von der Lunge her kränkelt, und Momo wie ein Flummi durch den Wald hüpft, dann macht mich das, wenn ich ehrlich bin, total traurig (obwohl ich mich ja freuen soll, dass es ihm gut geht!! Weil dieses Pferd hat garantiert kein COPD. Vielleicht RAO im Frühling, aber nicht COPD). Wenn Momo Probleme mit der Haut hat, dann geht es mir gar nicht so nahe, wie wenn Liam kränkelt. Und eventuell (bin mir nicht ganz sicher) bin ich auch schneller genervt, wenn Momo Quatsch macht, als wenn Liam Quatsch macht…

Im Endeffekt hat er seine Reitbeteiligung, und die liebt ihn abgöttisch, und ich habe meine Zweiklassengesellschaft: den einen trage ich auf Händen – den anderen mag ich. Ob Momo das merkt? Also, er findet seine RB richtig toll, und reagiert viel heftiger auf sie als auf mich…. also vielleicht?

Hoffentlich legt sich das irgendwann…

Klo Feng-Shui

Seit unserem letzten Blogeintrag habe ich ein wenig den Stall gepimpt, und dann prompt den Stall umgepimpt, damit das Gepimpte nicht zu mehr Problemen führt 😉  ist das bei jedem so…? Dass man etwas verbessert, aber prompt irgendwas anderes dann nicht mehr funktioniert, und man dann die andere Sache anpacken muss?? Oder hab nur ich dermaßen beratungsresistente Prinzessinnen.. ? 😉

Speziell das Pinkeln: ich habe das Gefühl, dass ich tausendmal probieren muss, um eine Konstellation zu finden, die *GASP* die Pferde dann auch so benutzen, wie sie sollen.

Die Hottis haben die Möglichkeit, Klo 1 zu besuchen, das recht beliebt war und toll abläuft, und Klo 2, das nach der Renovierung  als zu klein und eng zum Pinkeln befunden wurde (ABER zum Schlafen nehmen?! 😀 ), und dann (von mir toleriert aber echt nicht bevorzugt) auf den Kunstrasen.

Aber DANN habe ich unseren Trail mit Hackschitzeln befestigt, mit größeren Liegeplätzen in den Ecken. Tolle Sache, ne? Das ist für die Pferde im Winter Freiheit und Bewegung und Schlafmöglichkeit in einem ❤

(Die EVA Matten sind ja auch so eine Verschönerungsmaßnahme, die die Pferde gekonnt ignorieren… 😉 aber ich empfinde es als so zufriedenstellend, morgens die Schwipsel aus dem Fell zu bürsten, und mag es, das sie trocken liegen können 🙂 )* .

Jetzt haben die Pferde sich entschlossen, einfach auf den Trailanfang zu pinkeln, alle beide, auf 1 m2. Das klappt natürlich nicht, und so wurde ich gezwungen, was zu tun. Da überleg ich dann, wie und wo ich was hinbauen könnte, was richtig attraktiv wäre, noch attraktiver als den Trailanfang in ein Pieselschmuddelloch verwandeln.

Jetzt habe ich Klo 2 verändert (mehr Platz, keine Schwelle, immer noch hoffentlich dicht), und hoffe inständig, dass das was sein könnte…. ich habe einfach kein Bock mehr auf den ständigen Umbau 😉 die Ringlochmatte leistet hervorragende Hilfe im Verdichten der Matraze 🙂 Und so endet mein Blogeintrag zu dem zutiefst tollen Thema: Klo Feng-Shui

*Nein, Hackschnitzel sind keine hochwertige Bodenbesfestigung. Sie sind pflegeintensiv, und können in schlimmen Matschsituationen nicht helfen. Aber für den Trail auf unserer relativ festen Erde mit gutem Gefälle wird sie sich denke ich bewähren. Also, wenn die Ponies mit dem Quatsch aufhören! 😛 Vorteile: billig, wird gut angenommen, muss ich nicht abbauen irgendeines feines Tages.