Ekzemernachtrag

Weiterführend zu diesem Post: https://hunnenpony.wordpress.com/2015/07/08/ekzemerprodukte-im-vergleich/

5. Zedan Hautpflege Ekzemeröl für Pferde

  • Also, entweder ist mein Hotti allergisch oder das Mittel ist derart aggressiv, dass es die Haut auf Dauer angreift. Wahrscheinlich ersteres, aber wer weiß?
  • Dieses Öl geht eine DAUERHAFTE Verbindung mit Dreck in der Mähne ein, die über ein Jahr braucht, um rauszugehen. Regen, Waschen, Bürsten, und es gibt immer noch Haare, die von einer feinen Dreckröhre umgeben sind. Dieses Öl in Verbindung mit Dreck wäre ideal, um Ziegelhäuser auf dem Mars zu bauen.
  • Fazit: für mein Pferd, nein. Für andere Pferde: vielleicht auf kurzem Fell?

Hier ist die goldene Lösung für Liam (denn die Halsdecke hat, wenn ich ehrlich bin, bis auf meinen persönlichen eingebildeten Effekt, glaube ich doch keine Wirkung………)

Hyposensibilisierung: https://hunnenpony.wordpress.com/2016/01/30/desensibilisieren/

KLOPF AUF HOLZ: kein crazy Haarausfall. Letztes Jahr ging es zu dieser Zeit rund mit den Haaren. 6 Monate crazy Haarverlust. Wir haben seit 4 Monaten 100% Ruhe. Das lustige ist, dass er ja gar nicht auf Mücken allergisch ist, aber in der Worten unserer weisen TÄ: Allergien sind manchmal multifaktorielle Erkrankungen… 😀

Wie sieht aus mit den Atemwegen? Ich weiß, dass Liam ausreichend stabil ist, um in einem konventionellen Stall zu stehen mit Stroh und Heu in der Nachbarbox. Mehr möchte ich auch nicht probieren….. #Hühnchen 😀

 

Natürlich funktioniert es nicht immer, aber doch manchmal, und das ist mir das Spritzen und das Geld wert 🙂

Desensibilisieren

Also, es ist kein Zufall dass ich Sprachen, und nicht Medizin studiert habe!

Gestern ging es darum, Liam seine erste Desensibilisierungsspritze zu setzen, und das selbst zu lernen…

ich war ein *bisschen* nervös, und habe keine Ahnung, ob ich das beim nächsten mal alleine hinkriege. Ich habe auch mit Spritzen bei mir selbst nicht die Coolness selbst, und mein Herz blutet für Liam, dass er das ertragen muss (und mit ‚das‘ meine ich sowohl Spritzen generell und Spritzen von mir im speziellen).

Hier ein kleiner Spickzettel an mich wie’s geht:

  • außen mit Alkohol vorher sterilisieren, Spritze aufziehen, ein bisschen mehr reinlaufen lassen, Luft wieder raus.
  • eine Hautfalte am Hals stramm hochziehen, zuerst die Spritze rein, und noch nicht bereit sein, die Lösung reinzudrücken.
  • zuerst ein bisschen die Spritze aufziehen, um zu gucken, ob kein Blut kommt, dann rein.

Dieses Youtube Video fand ich am hilfreichsten (obwohl es eine Ziege ist..) (am allerhilfreichsten war natürlich, es in natura beigebracht zu bekommen!).

Liam findet Spritzen nicht schlimm… Auf einer Skala von 1-10, wo ‚Füße-Nassgespritzt-Kriegen‘ 10 ist, ist es ungefähr 1. Vielleicht kann ich ja da was von ihm lernen…. 😀

xxx

 

PS das hier soll natürlich keine Anleitung sein, und soll lediglich festhalten, wie es mir für dieses Pferd gezeigt wurde… 🙂

 

 

Allergietest

Wie der Titel schon sagt, habe ich eine neue Methode angebändelt, mit Liams Allergie besser umzugehen.

Laut Tierärztin ist das hier ein tolles Ergebnis, das sich gut zur Desensibilisierung eignet. Sie sagt, dass die Heustauballergie multifaktoriell ist, und auch wenn er weder Roggen noch Hundszahngras isst, dass es trotzdem helfen kann. Obwohl seine Symptome überhaupt nicht saisonal sind, sage ich Okay! Ich vertraue unserer TÄ 100%, und weiß, dass sie es auch bei sich und ihren Pferden so gemacht hat.

Und für mich als Laien sieht die Allergie auch schön überschaubar aus – 2 Sachen so richtig, und der Rest ist eigentlich gut bis okay. Und Roggen und Hundszahngras sind 2 Sachen, die eher in stärker bebauten Regionen vorkommen, und wo Liam geboren wurde, in Polen, lag das Land tendenziell eher brach…

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Allerdings redet sich das Internet heiß über Sinn und Unsinn der Sache, und tolle Quellen lassen sich nicht so toll finden. (Hilfe? 🙂 )

Ist ein in vitro (=mittels Blutprobe) vorgenommener Test überhaupt aussagekräftig? Diese Zusammenfassung einer Studie zur Genauigkeit eines Ige Serumtests (?) der Firma Alergovet bescheinigt diesen eine ’sehr hohe Empfindlichkeit und sehr hohen negativen Voraussagewert bei der Bestätigung oder Bestimmung von RAO beim Pferd‘. (Allerdings gibt es da auch einen Rechtschreibfehler, und das sollte in so einer kleinen Textmenge nicht vorkommen..)

Nur weil eine Allergie besteht, heißt ja nicht, dass die Symptome auch darauf zurückzuführen sind. (Beide Sachen auf die dieses Pony anschlägt wachsen z.B. auf sandigem Boden (allerdings laut Wikipedia 🙂 ), und wir haben hier definitiv sehr lehmigen Boden.)

Dann die Geschichte, ob eine Sensibilisierung auch Allergie bedeutet: http://www.tierklinik-hochmoor.de/tagung-seminare/equitana-tagung/tagung-2003/vortraege-150303/herbst-t-c.html

Und, zu guter letzt: Liam ist kein Dülmener! 😀 Das ist ein waschechtes Highland Pony! 🙂