Schöne Ausritte:)

Uns geht es gut! Wir üben an ganz verschiedene Sachen (Kegel aufstellen, Hinlegen), Reiten auf dem Platz und ab heute werde ich auch die Manieren wieder verstärkt dazu nehmen (Stichwort: Disziplin 🙂 )

  • Auf dem Platz ist Liam brav, aber händig, und weiterhin haben wir nur ein schmales Fenster zwischen flott-und-über-dem-Zügel und müde-und-triebig, währenddessen er sage und schreibe eine nette Haltung annimmt! 😀
  • Kegelaufstellen macht Spaß, scheitert allerdings daran, dass Liam zuviel eigenen Spaß hat! Kegelrumflippen macht so viel Spaß und ist in sich selbst so stark verstärkend, dass ich grade an der Clickergrenze bin – genau Markieren geht nicht, da er auch nach dem Click weiterfummelt. Aber hey, wenns ihn glücklich macht, kann ich es echt verkraften, dass er es nicht kann! 😀
  • Hinlegen! Schon mal probiert, aber wir sind einfach nicht weitergekommen. Auch wenn ich lobe wie ein Ochs, wenn es passiert, ist Liam nie wirklich auf Spürensuche gegangen, was ich von ihm will, und er legte sich auch zu selten hin… oder wenn er auf Spurensuche geht, kommt er nicht drauf und gibt viel zu schnell auf… ABER jetzt da Sommer ist, und ich Abspritzen in sein Programm aufgenommen habe, kann ich ganz easy Liam zum Wälzen bringen! 😀 Ich mache ihn nass, er wälzt sich. Muss doch möglich sein, Liam das durch positive Verstärkung beizubringen oder?! 😀
  • Ausritt! Wir waren auf diesem einmalig schönen Weg zu einem alten jüdischen Friedhof gewesen, den ich dann im Nachhinein auf dieser tollen Wanderkarte nachgezeichnet habe! Für alle in Bawü, das ist eine tolle Resource! http://alpregio.outdooractive.com/ar-kraichgau-Stromberg/de/alpregio.jsp#tpdt=hikingTourTrail&tab=TourplannerTab
  • Beim nächsten mal gibt es dann, versprochen 😉 schöne jüdische Friedhofs- und Mausoleumsbilder!

ausritt sylvia friedhof

Back to business

Das Pony und ich machen wieder was! ❤

Donnerstag war Liam ein liebes, wenn auch grasgeiles Jugendlichen-Pony. Er hat mal wieder an der Longe seinen langsamen Zockeltrab ausgepackt für seinen Reitanfänger, der merklich sanfter ist, als wenn er so longiert wird oder geritten wird 😉 ! Allerdings war er von unten praktisch unführbar für sie – überall GRAS, wo man dann sein unerfahrenes Führpersonal „hinführen“ kann 😀 ; ich weiß nicht, ob ich mich schäme für seine Grasgeilheit (ne, eigentlich nicht… 🙂 ), oder vielmehr insgeheim zufrieden feststelle, dass er bei mir zumindest in diesem Rahmen viel bessere Manieren hat. Aber das ist ja sowas wie der Ritterschlag der Reiterei – ein Pferd an Gras Vorbeiführen/Reiten…. 😛

Samstag, erster Soloausritt! Liam war brav, bisschen lasch, gar nicht nervös 🙂 Das Grasproblem war mittelschlimm, aber ich habe mich auch nicht religiös an die Anweisung gehalten – eigentlich sollen wir gar nicht ins Gelände. Aber der Reitplatzboden ist so tief, und das Gelände so schön, und nur streckenweise begrast………….
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Montag, Ausritt zu zweit! Liam war wieder lasch :S dafür war er sehr brav in Sachen Gras, und in dem Rahmen wie heute kann ich mich damit abfinden ❤ ! Man muss dazu sagen, er war relativ satt, von daher ist es wohl ein bisschen geschummelt; aber Liam lernt das Wort für ‚du darfst fressen‘ (‚Okay‘), was im Gegensatz zu unserer bisherigen Geste auch vom Sattel aus funktioniert, und es hat gut geklappt 🙂
Auch hier bemerke ich insgeheim, dass, so leidig das Grasproblem bei uns auch ist, dass es trotzdem um Längen besser ist als bei anderen Reiter-Pferd-Kombis…  natürlich hat dieses Gefühl auch viel damit zu tun, dass unser neues Graskonzept mir einfach das Gefühl gibt, mit Liam neue, revolutionäre Wege zu beschreiten 🙂 Aber die Zeit, die unsere Mitreiterin gebraucht hat, um mir ihrem Pferd zu streiten, haben wir für ein nettes gepflegtes Grastraining benutzt 😀
That’s it! 😀
PS naaatürlich tut sich in meinem Hinterkopf was zum Thema ‚warum ist das Pony so lasch?‘ Es ist doch nicht etwa Allergiker-related??? Weil die Anfänge von Liams-Lunge-schleimt-zu fangen genauso an, Pferdi ist matt…
Er ist zwar definitiv schon wieder aus der Form, aber ich glaube nicht, dass er so atmet, wie wenn er krank ist. Klingt jetzt irgendwie esoterisch, aber  er klingt nicht ‚eng‘ oder ‚gestresst‘, von daher werde ich erst mal nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. 🙂

Liam and me got our mojo back

Was der Titel sagt: das erste mal ausreiten alleine nach unserem Malheur

Voller Erfolg!!! ❤

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Dazu muss ich sagen, wenn äußere Umstände mich nicht dazu gedrängt hätten, hätte ich noch ein bisschen gewartet. Allerdings haben wir keinen ordentlichen Platz, und unsere Ausreitpartner möchten nicht mehr mit uns reiten, weil a) Liam von ihrem Wallach nicht mehr akzeptiert wird, und b) weil Liam zuviel Stress in die Gruppe bringt, von daher, wat mut dat mut. Nebenbei bemerkt verstehe ich diese Entscheidung total, obwohl sie natürlich für uns doof ist.

Ich habe zuerst Liam null vertraut, und habe erhebliche Bedenken gehabt, ganz ehrlich…

Mit der Zeit konnten wir uns aber entspannen, und ich konnte erkennen, Liam ist im Grunde genommen noch immer so wie früher 🙂 ❤

Liam war kernig, und hat sich dennoch unter Kontrolle gehabt, und ich bin stolz auf ihn. Er hat gequickt und mit dem Kopf ein bisschen geschüttelt, aber überhaupt nicht gebuckelt, vielleicht hat er ja doch etwas bei der Sache gelernt…? Und er war cool, obwohl der Wald gerodet war, und daher sehr unbekannt und fremd ausgesehen haben müssen.

Eine Innovation, die ich auch in Zukunft weiterführen werde, ist einfach mal anhalten und zwischenclickern. Besonders wenn Liam sich aufgeilt an irgendeiner bevorstehenden Galoppstrecke, möchte ich ihn zu mir zurückholen.

Apropo Galoppstrecke, auch hier fängt ein neues Kapitel an; es wird erst auf halber Strecke angetrabt, und dann ist Liam auch gar nicht mehr so hitzig. Von daher ist es gar nicht so schlecht, dass wir nicht mehr in Begleitung ausreiten, weil da dieses Galoppstrecken-Verhaltensmuster herkommt…

Von daher: voll happy 😀

xxx

 

 

Breathtaking incompetence

SO machen das die Profis – damit meine ich, ich hasse es, inkompetent zu sein… 🙂 wirklich, wirklich, hasse es.

 

Zeitdauer seitdem Liam ein sehr braves Pony gewesen ist: ca. 29 Stunden (wollen wir zumindest mal annehmen 😉 )

Gestern gab es eine definitive Disharmonie zwischen dem Pony und mir, und es ist sowohl meine Schuld als auch …. naja, wenn ich ehrlich bin, habe ich es Liam ein wenig Übel genommen, wie er sich gestern benommen hat. Egal wie viel Pfeffer unterm Arsch, warum?? (Keine Angst, ich kann meine irrationalen Gefühle gut trennen von meinem Verhalten gegenüber Liam, und habe eine pony- UND reitergerechte Konsequenz daraus gezogen.)

Kontext: Diese Woche war alles gefroren – bedeutet, der Auslauf war eine tolle Mischung an huckelig gefroren, und glatt gefroren, und auch der Hof war recht glatt, also haben Liam und ich nichts zusammen gemacht. Seit ca. einem Monat ist Liam aber recht ‚bewegungsfreudig‘, und diese Pause hat ihm NICHT gut getan.

Ereignis: Also gestern Ausritt mit den Mädels, Liam wolle durchgehen, hab ihn nicht gelassen, also hat er statt rennen buckeln gemacht. Und… ich bin hingefallen. Ich habe mich überhaupt nicht verletzt, bin weitergeritten; Liam war zwar nicht fertig mit seinem Verhalten (nocheinmal Buckeln wollen, und nocheinmal durchgehen) aber dann war er wieder ausgeglichen und recht vertrauenswürdig. Heute habe ich Muskelkater, aber sonst nichts.

In Konsequenz: das lässt mich echt zweifeln: einmal im Jahr hinfallen ist mir einfach zu viel!  Ich möchte so was gerne ausschließen, und bin mir unsicher, ob mehr Bewegung das verbessern wird, oder ein stabileres Herdenleben, oder…

Dann auch die Frage: seine Schuld, weil er grade definitiv nicht auf seinen Reiter geachtet hat, oder meine Schuld, weil seine aktuelle Haltungsform + die Witterung der letzten Woche ihm nicht gerecht werden..?

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in Schweiß gebadet, aber scheinbar wieder alles okay.

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Zu Liams Verhalten fällt mir noch ein: Früher habe ich ein sehr braves Pferd gekannt; es hat einer ‚Freundin‘ gehört, war allerdings nicht wirklich mein Pflegepferd, sondern ich habe mich ihm ein paar Tage die Woche ‚erbarmt‘. Diese ‚Freundin‘ hatte nämlich das Interesse komplett verloren, und hat sich nicht mehr gekümmert. Dieses Pferd stand also in einer Box ohne Auslauf, und ich wusste nie, an welchen Tagen die Reitbeteiligung kommt, oder sie – wahrscheinlich dann nicht – kommt. Lange Rede kurzer Sinn, einmal nach 2-3 Tagen Box habe ich das Pferd laufenlassen, und es war so ‚heiß‘, dass es sich sofort losgerissen hat. Und ich war baff, weil dieses Pferd so brav eigentlich war. Vielleicht hat Liam sich genauso in seinem Auslauf, der Bewegung jetzt nicht so einläd, gefühlt….?

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Jetzt ist der Auslauf getaut, und Liam kriegt Programm ohne Ende… 🙂

und irgendwann vor meiner Rente wird doch noch vielleicht einmal der sagenumwobene Umzug statfinden, vielleicht…? 🙂

 

Pferdi gehts zu gut (außerdem: Merry xmas!)

Frohe Weihnachten!

Desweiteren: Pferdi fühlt sich sehr, sehr gut. 😀

Mit Liams erwachenden Lebensgeistern hat er auch leider seinen Verstand verloren, und geht seit dieser Woche auf sämtlichen Galoppstrecken gepflegt durch. Wir hatten tänzeln, Kopf schütteln, und Volten um ihm vom losdüsen abzuhalten. Trotz allem ist er nicht ängstlich oder nicht nervenstark, er möchte nur flitzen flitzen FLITZEN.

Er kriegt ja im Moment Zusatzfutter fürs Immunsystem (Immunopower), und ich weiß nicht was da drin ist (Crack? 😉 ), aber diesem Pferd geht es sehr gut. Geil! Ein Erziehungsproblem, also weniger geil, aber trotzdem auch geil. Jetzt das ganze noch in konstruktive Bahnen lenken, und ich bin wunschlos glücklich 🙂

P1070056Ein glücklicher Flummi nach der Arbeit

 

 

 

 

 

In diesem Zusammenhang habe ich mir Gedanken gemacht, was ich mir für 2016 ponytechnisch wünsche.

  1. Gesundheit
  2. Liam ist ewig entweder zu faul oder völlig tiefergelegt mit einer Prise Größenwahnsinn – ich wünsche mir, ein goldenes Mittel zu finden, wo Liam Kraft UND Konzentration hat.
  3. Um 2) zu erreichen brauchen wir mehr Unterricht und mehr Routine.
  4. Und für 3) brauchen wir einen richtigen Reitplatz, was wir im neuen Reitstall hätten.

Kurzum freue ich mich auf den Umzug, hoffe, dass alles so klappt wie ich es mir vorstelle, und es weiterhin so ähnlich gut wie dieses Jahr klappt… Frohe Weihnachten!

Pony in der Dämmerung

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Spazierengehen in der Dämmerung: manchmal muss man sich vor Augen halten, wie viel Pferdi schon alles gelernt hat, und wie gesittet er doch ist: als 4-6 Jähriger wäre das hier eigentlich unmöglich gewesen: besonders der böse Rolladen hat ihm immer wieder Angst eingejagt. (Jetzt nicht mehr 🙂 )

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Als wir zuhause ankamen war es dunkel, und es gab Abendessen 🙂

The End

PS Liam ist wieder normal engagiert und interessiert! 😀 Also, im Gegensatz zu den letzten Posts click! und click!

Impasse

Liam sagt ‚Nein‘.

Wenn ich es etwas genauer wissen will, sagt er ’nein, außerdem sind deine Leckerli scheiße und du stinkst‘. Dann frage ich mit Gerte, und Liam sagt, er hasst mich. *

Manchmal macht es weniger Spaß als an anderen Tagen, Pferde zu halten/reiten etc… Hier ist mal wieder eine Situation, mit der ich nichts anfangen kann. Ist Liam krank? Depressiv, weil alleine? Kann er mich aufs Verrecken nicht leiden? Rieche ich vielleicht tatsächlich 😛

Wird das besser? Wenn nein, wäre das schlimm für mich? Würde Unterricht das besser machen (oder gleich, oder schlechter)?

*ich weiß, ich wollte mal versuchen, ohne. Projekt Gassigehen nur mit positiver Verstärkung läuft weiterhin, aber Liam ist nicht stark genug motiviert durch Leckerlis, irgendwas sportliches zu tun… which, HUH?