Letztens haben wir alle etwas gelernt <3

… und ich war ganz begeistert! 😀

Letztens war meine Nichte wieder da, um Pferdis zu tüddeln etc, und sie hat gefragt, ob sie Momo reiten darf. Und er war so lieb und entspannt, und ist so schon seit so langem, dass ich dachte: wir putzen mal und satteln, und gucken, was er sagt, und wenn er irgendwie pissig wirkt, dann schwenken wir um.

Momo war so gnädig!! ❤

So sieht ein zufriedenes, zuverlässiges Pony aus, gelle? 😀

Hier kommen wir zu den Sachen, die wir uns gegenseitig beigebracht haben 🙂 :

Momo

  • …hat mir beigebracht, dass er ohne Gebiss mit Halfter VIEL besser läuft.
  • … hat mir beigebracht, dass für ihn die Stricktechnik nicht funktioniert, und an diesem Tag war er durch seine Grasattacken dann fast ungenießbar. Also zurück zu Parelli, und siehe da: Momo ist gleich prima reitbar 🙂 …. jetzt hab ich halt 2 Pferde, die halt so zwei ganz unterschiedliche Bedienungsanleitungen brauchen…. ist okay! 🙂

ich habe meiner Nichte beigebracht,

  • Schenkel- und Gewichtshilfen, und die lange Seite hoch zu traben
  • das Küssgeräusch, dass Momo vom Grasen abhält versus das Clicken für den Keks

und MIR hat meine  Nichte beigebracht:

  • wie ich meine Clickertechnik verfeinern muss! 😀 Ich gebe da so fröhlich Momo fürs Hochkommen einen Click+Keks, und dann fragt meine Nichte so: Helen, lernt er da nicht das falsche, und fängt dauernd an, nach unten zu ziehen, damit er beim Hochkommen was kriegt? Und ich so: Uuuuuuuups…  GUT MITGEDACHT, jaaa, so SOLL man es machen, ich mache es gerade tatsächlich falsch..

Da war ich aber mächtig stolz auf meine clevere Nichte! 😀

Heute haben wir uns was GEGÖNNT

Reitunterricht!!! Mit unser einzigartigen RL aus Heidelberg, die echt zufällig in der Region war, und sich hat nötigen lassen, uns mit unserem Momo Problem zu helfen! 😀 Wobei der ja seit Wochen sowas von brav ist 🙂

Sie war 2h da, 1 1/2 h für Momo und 1/2 Stunde für Liam. Ich sortier mal 🙂 :

Momo:

Im Verhalten hat unsere RL gleich gemerkt, er rückt einem auf die Pelle und ist erst mal etwas dreist – nicht böse, aber forsch. Dass er gerne arbeiten möchte, nicht so lange Pausen braucht wie Liam und auch nicht unbedingt ein Lob im Stehen mit Keks wie Liam. Momo war wirklich top bemüht. Es gab ein paar Sachen, da fand sie, ich muss mein Konzept besser realisieren- ich kann ihn vom Grasen abhalten, wie ich will, und auch außen beim Longieren halten, wie ich will – aber es muss was passieren. Gut! 🙂

Momo und ich üben ja schon seit ca. 3 Wochen ab und an Führen in Stellung. Er kann das ziemlich passabel, und auch ganz kurze Strecken im Trab. Ines hat das Kopfschlagen eher entspannt gesehen, und nicht als Vorstufe zum Buckeln 🙂

Die Baustelle von 2018 wird wohl Momos Hinterhand und Kreuz sein. Ich war mir zwar bewusst, dass seine Hinterhand nicht so toll aktiv mitmacht wie bei Liam, aber ich dachte eben, Momo kann nichts in der Richtung, weil es ihm nicht beigebracht worden war… Kann er auch nicht 🙂 , aber besonders bergab (und soo bergab ist unser Platz auch nicht) fällt er auseinander. Ein Osteo oder Physiotermin muss gemacht werden, um das richtig abzuchecken. Da stimmt wohl was nicht. Machen wir! Unser Buckelproblem ist ja eventuell vielschichtig (Energie, kein  Gleichgewicht, Bergab kein Gleichgewicht, daher nach vorne retten, und im Galopp kann er auch viel besser ’schummeln‘ und die Hinterhand schleifen lassen etc, UND Rückenweh): auch wenn es viele Faktoren gibt: wenn das Problem 50% besser wäre, wäre es kaum ein Problem mehr! 🙂

  • Unsere hauptsächliche Hausaufgabe: Momo im Stehen auffordern, das Brustbein anzuheben. Es gibt dazu auch ein Bildmaterial, dass ich hoffentlich demnächst hochladen kann 🙂

vorher

nachher

Als unsere RL es gemacht hat, konnte man es deutlicher sehen, aber im Video erkennt man schon eine GANZ kleine Gewichtsverlagerung 🙂

Mit diesem Video für die zukünftige Arbeit zur Ermuting. Die richtige Farbe hat er schon mal! 🙂

  • Muskeln und Speck aufbauen. Das letztere ist kein Problem, dann fütter ich wieder zu (ich hatte aufgehört, weil ich dachte, dass er dadurch vielleicht einfach zuviel Pepp kriegt), und beim ersten muss ich halt etwas mehr ran… 😉

Fazit: nettes Pferd, für das man Zeit und Geld investieren muss, und erstmal niemand tragen soll, bis es abgecheckt ist.

Liam:

Also, ich habe gleich gesagt: Liam war viel krank, er hat alles gedurft und ich habe mich über alles gefreut, was nicht lasch und kraftlos war, und jetzt ist ganz viel falsches drin. Jetzt geht es ihm besser (nicht perfekt, die Luftfeuchtigkeit ist ja wieder angestiegen), aber er war sehr lustig für seine halbe Stunde ❤

Liam, wenn er lustig ist und angeben möchte, macht sich 1) eng 2) hüpft viel im Galopp rum. Und ich meine Hüpfen! Und ich weiß, dass es sch.. ist, aber ich muss trotzdem lachen und freu mich trotzdem… tja, wie es in den Wald schallt, schallt es natürlich zurück!

Unsere RL hat es locker gesehen, und wir haben daran gearbeitet, dass Liam sich anstrengt, sich richtig zu biegen und richtig draußen zu bleiben in meinem Tempo. Liam fand es kurzzeitig kacke, und hatte einen Denkfehler (er wusste, er soll sich biegen, aber er hat sich nach AUßEN gebogen, die Gurke 😀 ), aber wir haben einen hammer Abschluss gehabt.

Äh, und zu unserem Parelliexperiment? Sagt unsere RL so: ich hätte dir auch sagen können, dass Liam da der falsche für ist… 😀


Mir ist allerdings so aufgefallen, wie unterschiedlich beide Sitzungen sind. Mit Momo war es sachlich, konstruktiv und ruhig. Schon sehr positiv aber nicht überschwenglich. Mit Liam ist es anders,er ist so herzlich geworden, er legt dann bei jedem Keks den Kopf in meine Arme und wir schmusen, und ich muss so viel lachen mit ihm 🙂

Aber ich habe ein gutes Gefühl mit Momo, er hat Potenzial! Und laut unserer RL ist er auch gar nicht traurig darüber, nicht mein Schmusebär zu sein 🙂

Leider auch so am verfetten:(

Tja, ne? In den letzten 2 Wochen hat Liam massiv zugelegt; ich kriege den Gurt kaum noch zu, und nur wenn ich den Sattel einen Tick zu weit nach vorne lege 😦

und er hat diese tollen Fettplacken 😦

Jetzt, ich sage nicht, dass er obszön fett ist. Aber ich sage, wenn das so weitergeht, dann ist er obszön fett.

Ich WUSSTE das 24h Heu kritisch wird. Und das war etwas, dass ich wirklich nicht wusste vor dem Einzug 🙂

Gestern habe ich noch Zweifel gehabt – bilde ich es mir ein?? Mann, muss ich mir immer im Weg stehen und an allem rumpinzen? Sei doch mal froh, dass die Allergie und das Decken gemanaged ist!! Keiner hat Bock auf jemanden wie mich….

 

Jetzt weiß ich, dass ich Recht hatte – unsere RL war da und hats bestätigt. Sie hat zwar noch vorgeschlagen, Liam stundenlang wöchentlich durchs Gelände zu traben, aber weißt du was? Ich verbringe 15h! die Woche mit Saubermachen und Füttern. Ich will Reiten nicht als Pflicht empfinden! Mit dem Speck und allen Gesundheitsgefahren im Nacken!

Dieses Pferd bringt mich noch an den Rande des Wahnsinns…  und Liam, ich habe dich wirklich, wirklich lieb!!! ❤ aber du bist hightech-iger als die Polizei erlaubt!


Und unsere Reitstunde war auch nicht so das wahre. Ich war gestresst und verspannt, aber ich glaube ich hätte Liam geradegerichtet bekommen, und alles wäre gut. Bei Liam ist es glaube ich ein mentales Problem mit dem Reinkommen, kein Körperliches. Aber sie hat dann mich korrigiert, so dass wir in kleinen Zirkeln unkontrolliert herumeiern. Dann hat sie sich draufgesetzt, aber dann genau das gemacht, was sie mir nicht erlaubt hat, und dann beim Traben sah es einfach furchtbar aus. Ich weiß, dass meine Freundin ihn letztens viel besser geritten ist, und ich auf dem Video auch. Und dann war es vorbei, es sah nicht gut aus bei keinem, ich habe nichts gefühlt oder verstanden oder gelernt, und in Kombination mit dem obigen Inhalt bin ich mal wieder ordentlich frustriert 😦

Klar ist da Tagesform und so ein Faktor, aber ich hätte gerne irgendein Ergebnis gehabt….

Diesmal mache ich alles richtig! :)

Hängertraining Klappe die erste (von mindestens 2 Klappen):

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Liam war überraschend bereit, mit dem Hänger was zu machen (Kommentar von unserer RL: der will wohl auch weg! 🙂 ) Beim nächsten mal machen wir Trennwand und Klappe zu.

Ich bin SO FROH UND DANKBAR! Ich habe echt gemerkt, dass mich die letzte Hängerfahrt ungefähr ähnlich traumatisiert hat wie Liam. Ich hatte zwar keine Todesängste (wie Liam??), aber die völlige Überforderung plötzlich in so einer Situation zu sein, und die Schuldgefühle danach, gestattet zu haben, dass ihm das passiert, waren auch schon richtig doof. Ich war dementsprechend ganz schön nervös heute, obwohl ich wusste, dass ich unserer RL 100% vertrauen kann.

Daher habe ich nur zugeguckt, und Liam hat mit Touch und später mit Anfragen über den Strick, sich reingetraut 🙂 ich war so erleichtert und stolz auf Liam ❤

Auch, dass sie kommt für das endgültige Verladen wenn der ‚richtige‘ Hänger kommt, erleichtert so einiges 🙂

Unterricht! :)

Heute, Führen und Grasen Klappe die Zweite 🙂 Es wird wohl noch viele Klappen geben… 😉

Es ist schwer, wenn man eine Technik mit dem Pferd gut beherrscht und dann umlernen muss, weil die Technik nicht durchdacht ist und überhaupt nicht da ansetzt, wo Liam das braucht. Ich hatte schon viele Übungsstunden mit Führtraining, aber diese Technik, die sowohl viel auf Release setzt und gleichzeitig das Pferd halten kann durch Körperspannung, ist Neuland.

Diesmal war ich allerdings präsent genug, ein Video zu drehen. Leider hat mich das Video am Konzentrieren abgehalten, daher habe ich es wieder sein gelassen. Ein Versuch war es wert gewesen.

Zunächst habe ich die Grundtechnik erlernt für Pferd-vom-Grasen-Abhalten vom Sattel aus. Man hält den Zügel an der Schnalle mit Hand 1; bevor das Pferd den Kopf senkt, nimmt man die Faust/Hand 1 hoch und lässt die andere Hand/Hand 2 durch den Zügel gleiten. Die Fäuste sind beides aufgestellt, der Zügel läuft nicht durch den kleinen Finger, der Zügel ist wieder gespannt. Die andere Hand/Hand 2 steht am Sattel an. Es wird also sozusagen ein Spannungsdreieck aufgebaut. Es wird begrenzt, nicht gezogen. Wenn Pferdi nachgibt, release und click. Nach einer Weile reicht auch nur Release. (dauert noch bis wir so weit sind 😉 )

In den Sattel bin ich allerdings nicht gekommen, da es vom Boden aus schon verwirrend genug war. Ich war verwirrt, ob das Pferd jetzt abbiegen oder nur den Kopf drehen soll (war wahrscheinlich meine persönliche Tagesform… 🙂 ) Dazu kam, dass Liam natürlich Führen in Stellung kennt, und gleich auch in den Kringelmodus geschaltet hat. Also musste ich mit aufgestellter Hand den Kopf raus führen.Es hat geholfen, als wir dann eine konkrete Form (Dreieck) hatten zum Führen.

Es ist immer eine Wonne ihr mit Liam zuzugucken, Liams Schlauch weht fröhlich im Wind und er ist voll konzentriert. Bei mir klappt es erst nach einer Weile, dann aber schon recht okay. Ich tröste mich, dass ich Sicherheit und ‚magische Präzision‘ 🙂 wieder erlangen werde, wenn ich eine Routine entwickelt habe, wie ich es ab jetzt machen werde.

Zum Schluss haben wir rückwärts füttern gemacht. Da Liam sehr vorhandslastig war, und immer wieder selber losläuft, soll das Leckerlie hinter seinem Schwerpunkt gefüttert werden. Wird gemacht!

Liam ist absolut verliebt und leider nicht in mich 😉 Also, ich werde es überleben, aber da sieht man mal: es geht beim Clickern nicht nur um die Leckerlis!! Gefüttert wurde von beiden Personen dasselbe, aber Sicherheit und Präzision machen was aus… Gut, dass wir wieder Unterricht nehmen 🙂 🙂 🙂

 

xxx

 

Manchmal braucht man einen Profi!

Willkommen zur heutigen Edition von ‚manchmal braucht man einen Profi!‘. Das hier sind größtenteils meine Notizen von unserer Stunde, Bildmaterial gibt es (im Moment) kaum, sry!

Liam und ich haben heute GRASTRAINING gemacht! 😀

Das Konzept verfährt zweigleisig: das erste Gleis ist, durch bewusste Strickführung und Körperspannung ideal das Pferd halten zu können und aus dieser Position fein zu lenken und dirigieren. Man soll immer darauf achten, gerade und ausbalanciert zu stehen, der Strick wird in zwei Händen gehalten – wenn ich links vom Pferd stehe, greift die rechte Hand zuerst, Daumen nach innen. Die linke Hand muss an dem Strick entlang nach vorne gleiten, ohne Druck auszuüben. Wenn man am anderen Strickende angelangt ist, wird die Faust aufgestellt. Auch das hier ist noch neutral. Erst dann kann man das Pferd dirigieren, wie an einem Joystick. Dieser Prozess ist wichtig, weil in dem Moment, in dem man die Faust aufstellt, sich idealerweise auch die Schulter zurückrotieren soll. Und das ist ein Element für den festen Stand. Und Handschuhe sind auch ein wichtiges HIlfsmittel..

Zuerst hat unsere RL mir das gezeigt, und Liam auch gezeigt wie es geht. Bei den beiden sah das auch ziemlich einfach aus, und ich habe gedacht, huh, scheinbar ist Pony heute nicht soo hungrig 😉 LOL.

Ich habe mich schwer getan, weil diese andere Strickführung unglaublich anders ist, als ich es gewohnt bin. Aber auch bei mir habe ich gesehen, dass ansatzweise das eine wahnsinnige Verbesserung darstellen könnte.

Das zweite Gleis ist der Clicker. Jedesmal wenn Liam fein reagiert, oder in der Nähe von Gras brav steht, gibt es hochfrequente Leckerlis (in diesem Fall Gurbe, was sie mitgebracht hat. Fand Liam KLASSE, und ich auch, weil weniger Kalorien als Leckerlis und größere Gebinde, und wird jetzt geshoppt!). Ich war überrascht, weil Gurbe ja wohl kaum besser schmeckt als Gras?? Aber das Kopfhochholen aus dem Gras ging KLASSE, traumhaft leicht. 🙂

Ich brauche besseres Release und schnelleres Clickern. Und ich darf nicht so defensiv sein. Okay 🙂

Liam hat toll mitgemacht, besonders die erste Hälfte wo nur unsere RL gemacht haben, war schön zuzusehen. Und das Zusehen war essentiell für mich zum Lernen! Auch Trockenübungen haben wir gemacht zum Thema wieviel Druck, wohin geht der Druck etc…

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Der andere Grund warum wir einen Profi gebraucht haben? Weil auf Liams Paddock wohl super viele Jakobskreuzkraut Pflänzchen wachsen 😦 😦 😦 . Ich habe die zwar auch kritisch beäugt, aber sie sahen weder so aus wie die ganz kleinen Rosetten noch wie die erwachsene Pflanze, und ….. tja. Peinlich……….. war richtig viel. IMG_0716IMG_0718

Kommentar der Stallbetreiberin: oh, du hättest das JKK drin lassen sollen, die Pferde fressen das eh nicht…. jaaaaaaaaaaa, was soll ich sagen…. ich wollte das draußen haben, basta!!!

 

Reitstunde!!!

Äh, also wir haben uns eine Reitstunde gegönnt! 🙂 Mit unserer tollen, ALTEN Reitlehrerin!:)P1060193

Bei der ganzen Sache haben wir viel gelernt, viel Spaß gehabt, aber es gab auch Punkte, die mich innerlich hadern lassen, und mich wieder in der Tiefe meines Herzens überlegen lassen – was und wieviel ist genug, und wieviel is zu viel.

Aber alles der Reihe nach! 🙂

In letzter Zeit kämpfen wir ja extrem mit der Schiefe – rechts rum geht viiiiel besser als linksrum. Und das ist in dieser Stunde SO VIEL besser geworden! Vor allen Dingen, sinnigerweise, indem wir an meiner eigenen Schiefe arbeiten. Ich habe mir – obwohl erst vor ca. 1-2 Monat als gradesitzend von der Sattlerin bezeichnet – angewohnt die rechte Seite zu entlasten. Und ungefähr so lange hat unser Schiefeproblem angedauert.

TADA!! Rätsel gelöst! 🙂

Die Frage ist jetzt: was habe ich vor einem Monat mit meinem Körper gemacht???

Es hat eine Weile gedauert, bis Liam darauf angesprochen hat (schließlich hat er sich ja an mich gewöhnt – und ich war schief!), aber dann! Konnte man sich linksrum fast genauso nett biegen wie rechts!

–> rechte Schulter zurücknehmen, mehr Gewicht nach rechts, tiefer nach unten sitzen/rechte Seite länger machen. Desweiteren: nicht so stark im Hohlkreuz sitzen, Arme nicht abspreizen. Hier kann man das Problem gut sehen (und man kann gut sehen, dass wenigstens Liam zu diesem Zeitpunkt sich – trotz mir – gut biegt):

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Wir wurden gelobt, dass wir wenig verlernt haben, dass er entspannt ist, und Liam war total vernarrt in unsere RL – gucken und Kopf zum Flauschen hinhalten! 🙂

Aber: Liam war faul. Überhaupt nicht prompt, und man musste ihn mehrmals mit der Gerte batschen. 😦 Unsere RL hat sogar gemutmaßt, dass er einen Lungenschaden von der ganzen Eskapade vor 2 Jahren (als die Lunge voll zugeschleimt war) mitgenommen hat! Liam hat auch nur wenig Muskeln aufgebaut, und auf den Fotos sieht er auch mal wieder wie eine schlacksige (sehr süße!!! ❤ ) Remonte aus…

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Und dann hat sie das Thema Schenkelschule angesprochen: das ist Batschen wenn schon die leiseste Schenkelhilfe nicht nützt. Das haben Liam und ich schon mal probiert, und wir haben es gehasst: https://hunnenpony.wordpress.com/2015/03/08/ausritt-unterricht-und-zweifel/

Also habe ich sie gefragt, wie sie es macht, und sie hat geantwortet, dass ihr Pferd das nicht braucht. Und da sind wir wieder beim faulen. In der Konsequenz heißt das ja, dass manche Pferde einfach mehr zu ihrem „Glück“ gezwungen werden müssen. Unsere alte RL hat jetzt nicht gesagt, dass das der einzige Weg zu gutem Reiten ist, dass jeder entscheiden muss, wie man reiten möchte, aber es steht irgendwie im Raum.

Ich schwöre: AB HEUTE GEHEN WIR 6 Tage die Woche reiten. Und im Gelände werde ich einen flotten Schritt fordern. Projekt Fitness hat angefangen! Liam, tröste dich: mehr Sport heißt mehr essen 🙂 .

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